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Studiofotografie
Dieses Thema dürfte das wohl umfangreichste an dieser Stelle werden, da es darüber sehr viel zu schreiben gibt. Ich versuche jedoch, es möglichst kurz und knapp zu halten, ohne auf jedes Detail einzugehen.
In einem Fotostudio hat der Fotograf die Möglichkeit, mithilfe mehrerer Studioblitze eine Lichtsituation zu schaffen, die seinen Vorstellungen des Fotos entsprechen. Wichtig ist hierbei, genau wie Eingangs schon erwäht, dass man sich, bevor man überhaupt anfängt zu fotografieren, Gedanken darüber macht, wie das Foto nachher aussehen soll. Denn im Gegensatz zur Fotografie mit vorhandenem Licht lässt sich die Wirkung des Blitzlichtes nur mit Erfahrung vorhersehen, da das Licht ja erst beim Auslösen der Kamera ensteht, man es also vorher gar nicht sieht. Ausserdem lassen sich Studioblitze in ihrer Intensität regulieren, was man ebenfalls nicht schon beim Blick durch den Sucher erkennt. Die meisten Studioblitze verfügen zwar über ein Einstellicht, mit dessen Hilfe man sich ein ungefähres Bild von der Wirkung des Lichtes machen kann, diese Einstellichter sind aber nur ein Notbehelf.
Im Allgemeinen verwendet man einen Frontalblitz, der das Model zwar von vorn, aber aus leicht erhöhter Position beleuchtet. Dazu kann man bei Bedarf einen seitlichen Blitz verwenden, der die eine Hälfte des Models betont. Zusätzlich kann man noch ein sogenanntes Effektlicht setzen, welches fast immer hinter dem Model steht und es von hinten beleuchtet, um beispielsweise einen Lichtsaum um den Kopf herum entstehen zu lassen, oder den Hintergrund zu beleuchten. Der Hauptblitz wird meist mit einer Softbox bestückt, was für ein weiches Licht und sehr weiche Schatten sorgt, da man harte Schlagschatten hier meist nicht haben möchte, beispielsweise bei einem Portrait.
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