Studioblitz

120B_hinten_besch

An einen solchen Studioblitz kann man entweder verschiedene Lichtformer montieren, oder aber Reflektorschirme anbringen.

Auf diesem Bild sehen wir die verschiedenen Elemente, die auf der Rückseite eines Blitzes zu finden sind.

Interessant ist die eingebaute Fotozelle, die mehrere Blitze miteinander Synchronisiert. Entlädt sich ein Blitz, werden alle anderen über die Fotozelle ebenfalls ausgelöst. Dazu steckt auf der Kamera meist ein Infrarotblitz, der auf dem Foto nicht zu sehen ist, aber dafür sorgt, dass die Fotozellen in den Geräten den Blitz auslösen.

Eine andere Möglichkeit zur Synchronisation ist ein Synchronistationskabel. Mit diesem Kabel werden die Blitze miteinander verunden und zusätzlich mit der Kamera.
In Fotostudios ist dies aber eher eine unerwünschte Möglichkeit, da durch die Kabel überall Stolperfallen entstehen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Funkauslöser: Hier wir das Synchronisationssignal per Funk übertragen. Auf der Kamera im Blitzschuh steckt der Sender, die Blitzgeräte sind mit Empfängern ausgestattet

Die Intensität dieser Blitze lässt sich regulieren. Das geschieht über die Zeit, in der der Blitz seine Leistung abgibt. Möglich sind Zeiten zwischen 1/100 Sekunde bis zu 1/2000 Sekunde.
Das bedeutet, dass wir mit unserer Belichtungstzeit nicht die Belichtung für´s Foto einstellen können; hier bleibt uns nur die Blende. Hinzu kommt, dass jede Kamera eine Blitzsynchronisationszeit hat. Das ist die Zeit, die die Kamera benutzt, um den Schlitzvorhang vollständig zu öffnen, in dem Moment, in dem der Blitz seine volle Leistung abgibt.Hier sind Werte um 1/180 Sekunde recht häufig, längere Zeiten sind kein Problem. Wichtig hierbei ist ja nur, dass der Verschluss komplett geöffnet und der Spiegel ganz hochgeklappt ist, wenn der Blitz “abbrennt”.

studioset_twister_det2

So sieht ein Studioblitz mit aufgesetzter Softbox aus. Die hier abgebildete hat eine für Portraits übliche Grösse.
In Studios findet man meist jedoch noch grössere Softboxen, die durchaus 2.20m X 1,60m sein können. Die sind jedoch meist fest montiert an einem flexiblen Trägergestell und dienen als Hauptlicht.
Die hier abgebildete Softbox ist rechteckig, es gibt sie auch noch als Oktabox, die, wie der Name schon sagt, achteckig sind.

Hier einen gold- und einen silberfarbenen Reflektorschirm. Sie können ebenfalls an Studioblitzen befestigt werden und dienen genau wie Softboxen dazu, ein möglichst weiches Licht auf dem Model zu erzeugen.
Allerdings ist das Licht aus Softboxen ein wenig weicher als das dieser Schirme.

portraitset_miami_det2
beauty_dish_Med_1

Diese Variante nennt sich Beauty-Dish.
Es ist ein Metallreflektor, der durch die Körnigkeit seiner Oberfläche eine dem weiblichen Gesicht sehr schmeichelnde Beleuchtung erzeugt.
Für reine Portraitaufnahmen, auf denen fast ausschliesslich das Gesicht zu sehen ist, ist dieser Reflektor zu bevorzugen.

Für die Effektlichter, die man neben dem dem Model noch setzen kann, gibt es ebenfalls die unterschiedlichsten Bauformen.
Zum Einen wären da Light-Tubes, die das Licht des Blitzes zu einem Punkt bündeln. Damit lässt sich wunderbar ein heller Lichtpunkt auf dem Hintergrund erzeugen.
Vor eine Softbox kann man zusätzlich noch Waben aus unterschiedlichen Materialien setzen, um das Licht nur auf das Model zu reflektieren und zu vermeiden, dass in der nähe stehende Objekte das Blitzlicht ungewünscht auf das Model zurück werfen.

Stichworte:

Blende
Belichtungszeit
Brennweite
Stativ
Blitzlicht
Studioblitz
Studiofotografie
Objektiv
Aufheller
Bildbearbeitung
HDR / HDRI
Bildaufbau
         - Gestaltungsmittel
                    Linien
                    Flächen
                    Formen
                    Licht
                    Perspektive
                    Farben