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Objektive
Objektive sind das Linsensystem vor der Kamera, das dafür sorgt, dass unser gewünschtes Motiv in der gewünschten Abbildungsqualität auf den Sensor kommt. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Bauformen und natürlich auch Qualitätsklassen. Es gibt sogenannte Festbrennweiten, bei denen man keine Möglichkeit hat, die Brennweite zu verändern. Der Vorteil liegt in ihrer Lichtstärke, da man nicht so viele Linsen braucht wie bei einem Zoom-Objektiv, bei dem man die Brennweite verändern kann.
Wie bereits im Artikel über Brennweiten angemerkt, sinkt die Lichtstärke eines Objektivs mit zunehmender Brennweite. Die Hersteller bedienen sich bei der Konstruktion von Objektiven mit sehr grosser Brennweite sehr komplexer Aufbauten, bis hin zum Spiegeltele, mit dem praktikable Brennweiten von 1600mm erreicht werden. Durch geschickte Anordnung von Linsengruppen und Spiegeln im Innern des Objektivs sind sie trotz ihrer hohen Brennweite recht lichtstark, sodass man sie schon fast “Freihand”, also ohne Stative nutzen kann. Genügend Licht natürlich vorausgesetzt. Allerdings haben diese Objektive auch ihren Preis und sind mehr oder weniger den Profifotografen vorbehalten, die die Objektive beispielsweise bei Fussballübertragungen nutzen. Dort sieht man sie sehr häufig am Spielfeldrand hocken mit ihren überdimensioniert wirkenden Lichtmonstern.
Eine weitere Besonderheit sind die Fisheye-Objektive. Sie haben einen grossen Öffnungswinkel von bis zu 180°, also Brennweiten unter 10mm.
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