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Eine Brennweite von 50 bis 60 mm entspricht etwa dem Sichtfeld des menschlichen Auges, man bezeichnet diese Brennweiten daher als “normal. Brennweiten, die kleiner sind, werden als Weitwinkel bezeichnet und Brennweiten die grösser sind gehen in den Telebereich. Bei den Weitwinkelobjektiven gibt es noch eine Besonderheit, und zwar das Fisheye. Diese Objektive erzeugen ein mehr oder weniger Kreisrundes Bild, und haben einen Öffnungswinkel von bis zu 180°
Mit Vergösserung der Brennweite sinkt die Lichtempfindlichkeit des Objektivs, da ja durch einen engeren Bildausschnitt weniger Licht fallen kann, als durch einen sehr grossen Bildausschnitt. Sehr gut kann man das bei sogenannten Zoom-Objektiven beobachten, aber dazu mehr im Artikel “Objektive”
Die Brennweite hat aber ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die schon angesprochene Tiefenschärfe. Als Beispiel soll uns mal wieder unsere Frau vor dem Kirchenportal dienen. Wir wählen eine Brennweite von sagen wir 100mm und fotografieren sie, wie wir ja gelernt haben, mit weit geöffneter Blende, angenommen 3,8. Den Bildausschnitt setzen wir auf ihr Gesicht und stellen auf ihre Augen scharf. Auf dem Foto werden ihre Augen auch scharf abgebildet, die Ohren, geschweigedenn das Kirchentor im Hintergrund werden bereits in Unschärfe versinken. Nun gehen wir näher ran und wählen eine Brennweite von 30mm, stellen die gleiche Blende ein und verändern unsere Position so, dass wir den gleichen Bildauschnitt haben, wie beim Foto vorher, nämlich ihr Gesicht. Auf diesem Bild werden ihre Augen ebenfalls scharf abgebildet sein, aber ebenso wird auch das Portal im Hintergrund fast scharf abgebildet. Die untenstehende Fotos verdeutlichen dies sehr gut, ebenfalls den Zusammenhang zwischen Blende und Tiefenschärfe
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