Blitz:

Hier gemeint sind Aufsteckblitze oder eingebaute Blitzgeräte.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie nahe der optische Achse eines Objektives montiert sind, also mehr oder weniger direkt frontal auf das Motiv blitzen.
Daraus ergibt sich ein sehr “flaches” Bild, da Tiefen, Unregelmässigkeiten und Strukturen im Motiv fast völlig verschwinden, jedoch sieht man jeden Pickel und Mitesser. Auch hat jeder schoneinmal ein Foto gesehen, auf der die Person knallrote Augen hat. Dies rührt daher, dass das Blitzlicht gebündelt auf die Regenbogenhaut im Inneren unseres Auges trift und da sie sehr gut durchblutet ist, entstehen die roten Reflexe. Moderne Blitze haben fast alle einen sogenannten Vorblitz. Hier wird vor der eigentlichen Aufnahme der Blitz ein- bis dreimal ausgelöst. Damit schliesst sich die Pupille der Person, die man fotografiert und der Reflex wird fast unsichtbar.
Durch ihr stark gebündeltes Licht erzeugen diese Blitze einen sehr harten Schlagschatten hinter dem Motiv, was ebenfalls sehr unschön sein kann.
Vorteil dieser Blitze ist jedoch, dass sie recht klein und handlich sind und eigentlich immer dabei sein können. Systemblitze, die auf das jeweilige Kameramodell abgestimmt sind, sind obendrein auch recht einfach zu bedienen.

Stichworte:

Blende
Belichtungszeit
Brennweite
Stativ
Blitzlicht
Studioblitz
Studiofotografie
Objektiv
Aufheller
Bildbearbeitung
HDR / HDRI
Bildaufbau
         - Gestaltungsmittel
                    Linien
                    Flächen
                    Formen
                    Licht
                    Perspektive
                    Farben